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Lichterfest - Jacobson-Gymnasium Seesen

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Glanzlichter und Gänsehaut – stimmungsvolles Lichterfest begeistert Publikum

Am Abend des 3. Dezembers verwandelte sich die Seesener Kirche St. Andreas in ein echtes Lichtermeer: Das „Lichterfest“ des JGS wurde zu einem eindrucksvollen Gemeinschaftserlebnis und begeisterte alle Anwesenden von der ersten bis zur letzten Note.
Schon beim Einlass schwebte eine besondere Stimmung durch die Kirchbänke: Viele Besucher waren gekommen, Geschwister, Eltern, Großeltern und auch Pfarrer Weißer – neugierig auf Musik, Kerzenschein und besinnliche Atmosphäre. Schnell wurde deutlich: Diese Veranstaltung sollte für mehr als ‚nur‘ Gesang stehen — sie sollte ein Abend des Zusammenhalts und der Freude sein.
Maßgeblich gestaltet wurde der Abend von den Musiklehrerinnen Rebekka Schanbacher und Jasmin Meister. Unter ihrer Leitung und mit der Unterstützung ihres musikaffinen Kollegen Sören Brinck präsentierten die aktuellen Chorklassen 5c und 6c, die Chor-AG und Schulleiter Herr Bungert an der Orgel eine stimmungsvolle Mischung aus Liedern und einigen Instrumentalstücken— viele sanft, einige beschwingt, stets getragen von konzentriertem Zusammenspiel und kindlicher Begeisterung. Der Klang der Stimmen, die bei Kerzenschein aufstiegen, und die ruhige, fast meditative Atmosphäre im Kirchenschiff ließen so manchen Zuhörer innehalten.
Eingeleitet wurde der Abend durch das Orgelspiel des Schulleiters, der den kerzenbeleuchteten Einzug der Schülerinnen und Schüler untermalte. Nahtlos schloss sich die musikalisch-nachdenkliche Frage „Warum zünden wir Lichter an in der dunklen Zeit?“ an. Es folgten abwechslungsreiche Darbietungen, zum Beispiel ein „Full Moonlight-Kanon“, der von allen Chorsängern und Chorsängerinnen gemeinsam musiziert wurde, Solostücke wie „Love in the dark“, mitreißend dargeboten von Stefania und Leja aus dem Jahrgang 9 und ein selbstkomponiertes Klavierstück, ein „Glockenkanon“ der 6c, bei dem Glockenspiele passend zu den tatsächlich zufällig zeitgleich einsetzenden Kirchenglocken gespielt wurden sowie ein Orgelsolo des Schulleiters, der sich anschließend zu Wort meldete. Er äußerte sich erfreut über das Format des Lichterfestes, bei dem er als ausgebildeter Kirchenmusiker erstmals seit Amtsantritt gern mitgewirkt habe und bedankte sich bei der Kirchengemeinde, dem anwesenden Pfarrer Weißer, den Sängerinnen und Sängern und den Musiklehrkräften.
Es folgten schwungvolle musikalische Überlegungen der 5c darüber, dass ein bereits verloren geglaubter Tag durch Musik doch noch gerettet werden kann, bevor die Chor-AG mit „Evening rise“ wieder ruhigere Töne anschlug. Den Abschluss bildete der Choral ‚Der Mond ist aufgegangen‘, der von allen Mitwirkenden und dem Publikum mit Orgelbegleitung gesungen wurde.
Offensichtlich wollte danach noch niemand gehen; das Publikum forderte eine Zugabe, die die Zuhörer mit den besinnlichen Klängen des Anfangsstückes in den adventlich beleuchteten Abend entließ.
Die Resonanz danach war durchweg begeistert: Eltern, Großeltern, Lehrer und Gemeindemitglieder lobten die tolle Atmosphäre, die stimmungsvolle Beleuchtung, die schönen Stücke — und nicht zuletzt die starke Leistung der Kinder. Viele hoben hervor, wie gut organisiert alles war und wie unglaublich viel Spaß die Kinder offensichtlich gehabt hätten. Kommentare am Rande wie „so etwas haben wir lange nicht mehr erlebt“ oder „das war großartig“ fielen mehrfach und spiegelten zum Stolz aller Mitwirkenden die allgemeine Begeisterung wider.
Ein weiterer wichtiger Aspekt: Im Rahmen des Lichterfestes wurden durch den Verein der Ehemaligen- und Freunde Spenden gesammelt, die nicht nur dem guten Zweck dienen sondern ganz konkret der Unterstützung der geplanten Musikfahrt im Februar. So verbindet das Lichterfest Gemeinschaft, Musik und Engagement und sichert zugleich die Fortsetzung eines recht frisch eingeführten schulischen Projekts.
Am Ende des Abends gingen viele mit Licht und Wärme im Herzen nach Hause. Eines war klar: Das Lichterfest war nicht nur eine musikalische Darbietung — es war ein kleines Fest der Gemeinschaft, der Freude und der Hoffnung. Man darf auf eine zweite Auflage im nächsten Jahr gespannt sein.
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